Leistungen: Korrektorat und Lektorat

Korrektorat

Rechtschreibung, Grammatik und auf Wunsch auch sprachlicher Ausdruck werden korrigiert.

Ein Korrektorat kann ich unabhängig von Textsorte und Genre durchführen. Auch eine Bearbeitung von Website-Texten ist möglich.

Pro Normseite berechne etwa 2 Euro, abhängig vom Arbeitsaufwand.

Lektorat

Das Lektorat ist wesentlich umfassender als das Korrektorat. Hier spielen neben Ausdruck, Stil und Sprache auch inhaltliche Faktoren eine Rolle. Ich überprüfe dein literarisches Schreibprojekt auf Plot, Struktur, Logik, Charakterisierung der Figuren und Kohärenz. Wissenschaftliche Arbeiten und Gebrauchstexte überarbeite ich inhaltlich nur bedingt, da hierfür das nötige Fachwissen vorhanden sein muss, aber ich untersuche sie ebenso auf den berühmten roten Faden, Verständlichkeit und Kohärenz.

Bei einem Lektorat kann der Austausch zwischen Autor*in und Lektorin eine besondere Rolle spielen.

Auf Wunsch biete ich nach Abschluss des Lektorats ein Endkorrektorat an.

Das Lektorat für literarische Texte (vor allem für Selfpublisher*innen) biete ich momentan in folgenden Genres an:

  • Fantasy - alle Subgenres
  • Science Fiction - Dystopien, Utopien, Postapokalyptisches
  • Mystery
  • Horror
  • Slice of Life / Alltagsgeschichten
  • Romance - ohne Erotik
  • New Adult und Young Adult
  • Jugendliteratur

Ich behalte mir vor, die Entscheidung für die Übernahme des Lektorats individuell nach Kontaktaufnahme zu treffen.

Ein Lektorat biete ich ab 4 Euro pro Normseite an, abhängig von den Erwartungen und dem Arbeitsaufwand. Auch ein rein stilistisches Lektorat ist möglich – sprich mich gerne jederzeit darauf an!

Exposé – Prüfung und Beratung

In der Exposé-Prüfung kontrolliere ich dein Exposé nicht nur auf die Einhaltung gängiger Richtlinien, sondern außerdem auf Struktur und Verständlichkeit. Ich versuche zu beurteilen, wie ansprechend du deine Story für potentielle Verlage und Literaturagenturen präsentierst, und gebe dir sowohl stilistisches als auch inhaltliches Feedback. Dafür kannst du mir nur das Exposé, Exposé und Leseprobe oder gleich das gesamte Manuskript zur Verfügung stellen. Bis du deine Unterlagen an Verlage und Agenturen verschickst, stehe ich dir dabei bei allen Fragen zur Seite. Auch ein abschließendes Korrektorat ist vorgesehen, damit du sofort einen guten Eindruck machst.

Da die Exposé-Prüfung sehr individuell erfolgt, berechne ich den Aufwand hier mit einem Stundensatz (zum Beispiel auch das Lesen des Manuskripts). Sprich mich gerne für ein passend auf dich zugeschnittenes Angebot an!

Was kann ein Lektorat leisten?

Das alles KANN ein Lektorat leisten – was im Einzelnen besonders gefordert ist, muss individuell abgesprochen werden.

Ergeben die einzelnen Punkte untereinander Sinn? Verirrt sich der Plot zwischenzeitlich? Wirkt die Handlung authentisch und kann das Ende überzeugen?

Verhalten sie sich ihrem Charakter entsprechend? Wie wirken sie auf potentielle Leser*innen? Gibt es problematisches Verhalten?

Gibt es typische Schwächen und Fehler, die vermehrt auftauchen? Wo ist der rote Faden? Ist der Stil ansprechend und wo kann noch mehr herausgeholt werden?

Wo werden bestimmte Handlungspunkte oder inhaltliche Aspekte falsch oder unlogisch dargestellt?

Rechtschreibung, Grammatik und Interpunktion sowie eingeschränkt sprachliche Ausdrücke werden korrigiert.

Was ist mir als Lektorin darüber hinaus wichtig?

Zu diesen Punkten gebe ich so gut es geht Hinweise, kann aber natürlich kein Sensitivity Reading ersetzen.

Spiegelt sich die Diversität in angemessener Art und Weise innerhalb der Geschichte wider? Gibt es stereotypische oder klischeehafte Figuren? Werden rassistische oder auf eine andere Art und Weise diskriminierende Denkmuster reproduziert?

Wie werden problematische Begrifflichkeiten und Frames im Text übernommen?

Wie wird beispielsweise mit dem Thema Mental Health umgegangen? Gibt es toxische Tropes?

Was kann ein Lektorat nicht leisten?

Ein Lektorat wird den Text nicht komplett neu- oder umschreiben oder ihn komplett verfremden.

Wenn mir Sachen auffallen, korrigiere ich sie, der Schwerpunkt eines Lektorats liegt aber in anderen Punkten. Da der Text nach dem Lektorat sowieso überarbeitet wird, hätte eine komplette Fehlerbeseitigung ohnehin wenig Sinn.

Auch als Lektorin bin ich nur ein Mensch – und Menschen passieren Fehler. Ich versuche sie natürlich möglichst zu vermeiden, es besteht aber nie eine hunderprozentige Garantie, dass der Text nach einem Lektorat oder Korrektorat absolut fehlerfrei ist. Selbst in Büchern großer Verlage finden sich noch Fehler. Zudem sehe ich die Zusammenarbeit mit einem Autor oder einer Autorin als Kooperation an, nicht als Determination.

Mir ist es wichtig, auch die Punkte anzumerken, die besonders positiv hervorstechen. Szenen, die anschaulich beschrieben wurden, oder geniale Charakterentwürfe. Ein Lektorat besteht aber überwiegend aus konstruktiver Kritik. Für reine Lobessprüche ist es nicht gedacht.